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dusty parts   -   verstaubte Schätze

„Ebay hat als einer der Pioniere die Entwicklung des Internets mitgeprägt – ein Rückblick auf zwei Jahrzehnte Unternehmensgeschichte.

Ebay´s Siegeszug begann Erzählungen zufolge am 3. September 1995 – das Unternehmen selbst nennt den 4. September. An diesem Tag stellte Gründer Pierre Omidyar stolz seinen ersten Artikel zur Auktion auf seinem frisch programmierten Online-Portal ein – einen defekten Laser-Pointer. Bereits am Folgetag erhielt ein Bieter den Zuschlag, für 14,83 US-Dollar wechselte das Gerät den Besitzer.

Die Anfänge

Der erste Erfolg spornte an, Omidyar entwickelte das Angebot weiter – zunächst unter dem Namen AuctionWeb. Viel zu tun hatte er anfangs nicht. 1995 standen PCs noch längst nicht in jedem Haushalt, von weltweit etwa 60 Millionen Computern ist zumeist in Sachen Verbreitung von Computern zu dieser Zeit zu lesen. Das Unternehmen wuchs aber stetig – wie das gesamte Netz.
Omidyar führte Auktionsgebühren ein, um die Kosten für seinen Internet-Provider zu finanzieren. Im Februar 1996 soll er so 250 US-Dollar eingenommen haben. Im gleichen Jahr stellte er seinen ersten Mitarbeiter ein, der sich vornehmlich um die Auktionsbearbeitung kümmerte: Chris Agarpao arbeitet noch heute im Unternehmen, aktuell als Quality Assurance Inspector.

Altes Konzept, neuer Name

Ein Jahr später erhielt das Portal seinen berühmten Namen – Ebay statt AuctionWeb. Ebenfalls 1997 führte man das populäre Bewertungssystem ein. Zu dieser Zeit verbuchte das Unternehmen monatlich bereits 200.000 Auktionen, der millionste Artikel war eine Spielzeugfigur aus der Sesamstraße. Zum Vergleich: Aktuell stehen etwa 800 Millionen Artikel auf der Plattform – zu jeder Zeit!

Börsengang bringt den Durchbruch

1998 gilt als richtungsweisendes Jahr für Ebay: Meg Whitman übernahm die Leitung und führte das Unternehmen im September des Jahres erfolgreich an die Börse – der Ausgabepreis der Aktie lag bei 18 US-Dollar, bereits am ersten Tag schoss der Wert auf 47 US-Dollar hoch. Die Firma hatte plötzlich einen Wert von 1,9 Milliarden US-Dollar.

Kölner Zukauf

1999 kamen die Brüder Samwer aus Köln ins Spiel. Sie hatten mit Alando einen Ebay-Klon für den deutschen Markt entwickelt, der so erfolgreich lief, dass Ebay ihn kurzerhand für 43 Millionen US-Dollar abkaufte. Durch die Übernahme knackte der Konzern die Marke von zehn Millionen registrierten Nutzern, aktuell sind es 157 Millionen. In den Folgejahre folgten weitere, teils spektakuläre Übernahmen – eine Auswahl: 2002 übernahm man den Internet-Zahlungsdienstleister PayPal für 1,5 Milliarden US-Dollar, 2003 die Auktions-Seite Eachnet für 180 Millionen US-Dollar. Im Januar 2004 kam mobile.de für 121 Millionen Euro hinzu. Und im September 2005 schluckte man den Messenger-Dienst Skype für 3,1 Milliarden US-Dollar. Ausgerechnet die teuerste Akquise war auch die schwierigste. Nachdem die Integration in das Ebay-Angebot scheiterte, verkaufte man nach und nach Anteile an Investorengruppen und den Rest 2011 schließlich an Microsoft.

Ungewisse Zukunft

Die Folgejahre verliefen den Bilanzberichten nach zu urteilen stets erfolgreich, dennoch sind die Aktionäre und Analysten derzeit alles andere als euphorisch. Denn vor allem PayPal sorgte zuletzt für die positive Entwicklung – doch ausgerechnet dieser erfolgreiche Zweig spaltete sich im Juli 2015 von Ebay ab und läuft seither als eigenständiges Unternehmen. Ein Strategiewechsel soll künftig dennoch Erfolge garantieren. Der neue Ebay-Chef Devin Wenig möchte verstärkt mit kleineren und mittleren stationären Händlern zusammenarbeiten, die ihre Angebote ins Netz bringen wollen. Gedanken über die weitere Entwicklung von Ebay braucht sich indes der Erfinder nicht mehr machen: Pierre Omidyar lebt inzwischen auf Hawaii, und das als Milliardär – finanziell gesehen jedenfalls – wohl sehr gut.“

 

Quellenangabe: COMPUTER BILD ,2015

 

  FINANZIERUNG

 

 

 

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